So lernen Hunde, ihrem Menschen zu vertrauen

 

Die meisten Menschen gehen in eine Hundeschule und wollen mit ihrem Hund innig zusammenwachsen, zu einem echten Team. Wie man seinen Hund richtig erzieht, erklären unsere Hunde-Experten von der Hundewelt in die diesem Beitrag. 

„Menschen neigen dazu, Berührung mit Festhalten zu verbinden, was Hunde meist nicht schätzen. Menschen umarmen gern, Hunde fühlen sich dadurch eingeengt oder angegriffen. Viele nette Hunde ertragen solche übergriffige Form von Berührung, aber wenn wir ein Foto von der Situation anschauen, sehen wir, dass sie dabei keinesfalls glücklich aussehen.“, sagt Hundetrainerin Miriam Arndt-Gabriel in der HundeWelt.

 

Hunde lieben Menschen, die sich zurückhalten können

 „Auf der sicheren Seite sind wir, wenn wir dem Hund beim Streicheln immer wieder die Möglichkeit geben, wegzugehen. Es lohnt sich, herauszufinden, welche Art von Berührung unser Hund mag: eher zartes oder festes Streicheln, oder richtiges Massieren? Kratzen oder Kitzeln oder Wuscheln? Welches Körperteil streckt er mir hin?“ 

Ein Rat aus der Hundeschule: Hundeverhalten ist der Schlüssel

Der Hundetrainer Michael Stephan fordert die Teilnehmer seines Seminars „Erlebnis tiefe Verbundenheit" auf, zunächst den Hund ein paar Minuten so zu streicheln, wie man selbst es besonders gern tut, und dann so, wie der Hund es besonders mag. Viele müssen den Unterschied erst herausfinden.  

Hunde verhalten sich immer so, wie sie sind. Manche Hunde lieben Menschen, die sich zurückhalten

Manche werden dabei herausfinden, dass es ihrem Hund am liebsten ist, nicht angefasst zu werden. Es fällt nicht leicht, das zu akzeptieren, aber es hilft, das Thema zu ent-emotionalisieren: Es heißt nicht, dass mein Hund mich nicht mag. Vielleicht hat mein Hund andere Arten, seine Zuneigung zu zeigen. Manche lehnen sich gern an ihren Menschen an. Andere legen eine Pfote oder ihren Kopf auf die Füße des Menschen.  Den ganzen Beitrag lesen Sie in Ihrer HundeWelt 5/21.